get a gift

get a gift

Embodied Interaction

Interaction Design, Zurich University of the Arts, 5. Semester 2011 · Dozent: Karmen Franinovic, Max Rheiner, Florian Wille
Gruppe: Rouven Bühlmann, Janine Iten · Die Nutzungsrechte liegen bei der ZHdK

Wir möchten mit unserem Konzept ein Kernproblem bei der Betreuung von Schlaganfallpatienten behandeln. Aktuell sind Methoden zur Verbesserung der Beweglichkeit darauf ausgelegt, die Motivation durch spielerische Aspekte zu fördern. Unser Konzept beruht darauf, dass die Patienten nicht nur durch einen spielerischen, sondern auch durch einen sozialen Aspekt dazu motiviert werden, die mühsamen und langwierigen Übungen zu erfüllen.

Details

Neben den Stroke-Patienten müssen sich auch deren Angehörige in eine neue Rolle einfinden. Gemeinsame Aktivitäten können nicht mehr wahrgenommen werden, die Einschränkungen in Bewegung und Geist führen auch zu sozialer Abkapselung. Dagegen soll unser Trainingsprogramm ankämpfen, indem die Angehörigen den Patienten über Kanäle wie SMS, Phone-Apps und Web-Apps Medien-Botschaften zusenden können. Diese werden dann durch einen Schlüssel in Trainings-Sessions umgerechnet. Die Details dieser Übungen werden durch den Therapeuten bestimmt.

Der Patient erhält diese Botschaften in Form von virtuellen Geschenken auf seinem Computer. Diese Geschenke sind anonym und sind nur durch ihre Grösse unterscheidbar, welche die Anzahl Übungen wiederspiegelt. Die App versucht immer mindestens fünf Geschenke abzubilden. Sind einmal weniger Geschenke von Angehörigen vorhanden (rot dargestellt), so fügt das Programm (blaue) Geschenke ein, die zuvor vom Therapeuten bereitgestellt wurde. Diese blauen Geschenke können Mini-Spiele, Weisheiten oder einen Joker enthalten, mit dem man ein anderes Geschenk öffnen kann.